Plastikmüll aus dem Meer

Plastikmüll aus dem Meer
An der Nordsee gesammelter Meeresmüll
Posts mit dem Label Mikroplastik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mikroplastik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 14. Februar 2015

Bundestagsdebatte zu Mikroplastik


Am Donnerstag, den 29.1.2015, fand im Bundestag die Debatte über den Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN statt: Freisetzung von Mikroplastik beenden (Drucksache 18/3734)
Es war der letzte Tagesordnungspunkt 15 und fand somit zu später Stunde (ab ca. 20:15) vor ziemlich leeren Rängen statt. Insgesamt stellten 5 Redner in einer knappen halben Stunde ihre Standpunkte dar. Einleitend zum Antrag sprach Peter Meiwald (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) (http://www.peter-meiwald.de/ hier ist das Video der Rede zu sehen) und stellte das Problem noch einmal dar.
Die Sprecher der Koalition waren Ulli Nissen der SPD (http://dbtg.tv/fvid/4512624, Link zum Video der Rede), Josef Göppel (http://www.goeppel.de/reden/2015/gegen-den-plastikmuell.html#c1420) und Dr. Thomas Gebhart (http://www.thomas-gebhart.de/index.php/1159-rede-im-bundestag-zu-mikro-kunststoffen, Link zum Video) der CDU/CSU und von der Opposition Eva Bulling-Schröter von den Linken(http://www.bulling-schroeter.de/plastikmuell-eindaemmen/) .

Ulli Nissen bedanke sich bei den Grünen für deren Antragsstellung und versprach, den Antrag noch weitergehenden mit dem Koalitionspartner zu diskutieren und dann einen Entwurf vorzulegen: „Aber ihr Antrag befasst sich eben nur mit der Reduzierung von Mikroplastik in Reinigungs -und Kosmetikprodukten. Und das ist mir im Augenblick zu wenig.“ Sie sagte jedoch auch: „Ich sage es ganz deutlich, mir wäre natürlich der freiwillige Verzicht am liebsten, und es ist gut, dass das Ministerium den Dialog und Gespräche mit den Herstellern und Verbänden führt. Aber, eine ganz klare Ansage: wenn nicht umgehend was passiert, bin ich auch für eine gesetzliche Regelung“.

Auch der Sprecher der CDU/CSU, Dr. Thomas Gebhart, warf den Grünen vor, dass sie Problematik des sekundären Mikroplastiks total außer Acht gelassen hätten und somit das Problem nur teilweise angehen würden. Er sieht das Problem des Mikroplastiks in Kosmetik für relativ gering an und die Industrie würde reagieren: „Im Ernst, tatsächlich sind wir viel weiter als dieser Grünen-Antrag den Anschein erweckt.“ Er hebt hervor: „Wir wollen noch stärker als heute Abfälle vermeiden, wir wollen Kreisläufe besser schließen, mehr Recycling, besseres Recycling, über Technologie, über Innovation, neue Verfahren, neue Produkte, Anreizen mehr Produktverantwortung, ein marktwirtschaftliches Prinzip, d.h. die Hersteller nehmen Verantwortung für den gesamten Lebensweg ihres Produktes.
Meine Damen und Herren, dafür steht die Union, soziale Marktwirtschaft und Umwelt, und Umweltschutz vernünftig miteinander zusammen bringen, in Einklang bringen, und ich kann mich nur wundern, dass die Grünen diesen Punkt völlig ignorieren und dass es bei Ihnen überhaupt keine Rolle spielt. Hier müssten wir ansetzen, hier müssen wir ansetzen. Das ist eine echte Herausforderung, eine riesen Chance, und dann kommen wir auch wirklich und langfristig voran.“

Der zweite Redner der CDU/CS, Josef Göppel, leitete seine Rede folgendermaßen ein: „Das Thema Mikroplastik berührt und beschäftigt inzwischen Millionen Menschen in Deutschland. Ich denke, wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir uns an der Bekämpfung des Ozons in der Atmosphäre ein Beispiel nehmen müssen. Ich kann mich als einer der Älteren hier in der Runde noch gut daran erinnern, wie diskutiert wurde: Muss denn da hoheitlich vorgegangen werden? Ab einem bestimmten Moment hat man dann gemerkt: Ohne ein hoheitliches Vorgehen geht es nicht.“. Er sprach sich für ein Einbinden in das neue Wertstoffgesetz aus: „Frau Staatssekretärin, ich erwarte namens der Union, dass die Gespräche mit den Herstellern in der Richtung mit Nachdruck fortgeführt werden, dass das Parlament dann eventuell Regelungen hierzu im Wertstoffgesetz verankert.“. Auch sprach er sich am Rande des Themas für weitere Inhalte des neuen Wertstoffgesetzes aus: „Ich darf abschließend das Thema Pfand erwähnen. Es gehört auch dazu, dass wir die Ausnahmen beim Pfand, also Fruchtsäfte, Nektare und milchhaltige Produkte, zurückführen.“

Die Sprecherin der Linken, Eva Bulling-Schröter, stellt fest: „Bei den großen Kosmetikkonzernen findet halt nur allmählich ein Umdenken statt. Das beruht weniger auf Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt als vielmehr auf der Angst vor Boykottaufrufen gegen ihre Produkte. Ich habe den Eindruck: Nur das hilft überhaupt. Es ist nämlich erst Umweltorganisationen und Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützern zu verdanken, dass es bei den Kosmetikherstellern allmählich zu einem Umdenken kommt.“ Und weiter: „Während die Verbraucherinnen und Verbraucher aufgefordert sind, nur Kosmetika zu kaufen, in denen kein Polyethylen oder Polypropylen oder andere Kunststoffe enthalten sind, wäre das Problem ich sage es noch einmal ordnungsrechtlich wirklich lösbar. Denn man kann Dinge wirklich per Gesetz verbieten, dafür sind wir doch eigentlich auch gewählt worden. Das sagen uns unsere Wähler. Über alle Parteien hinweg wollen die das. Wir sagen: Wir wollen dieses Verbot, wir unterstützen euren Antrag.“

Der Antrag wurde an den Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit verwiesen. Dieser wird in seiner 35. Sitzung (nicht öffentlich) am Mittwoch, dem 4. Februar 2015 darüber beraten. Hier ist der Antrag als 8.Tagesordnungspunkt von 11 Tagesordnungspunkten angesetzt. Hoffentlich nehmen dann mehr Ausschussmitglieder an der Debatte teil und man darf gespannt sein, mit welchem Ergebnis der Antrag behandelt wird.

Anmerkung von mgmitt: 
a) Der Beitrag  kam kurz nach der Bundestagsdebatte. Ich bin erst heute dazu gekommen, ihn einzustellen. Sorry, Angelika!

b) Die Reden kann man auch nachlesen im Plenarprotokoll 18/82 der Bundestagssitzung  ab Seite 7880


c) Es gab dazu einige Medienberichte, u.a.:
http://www.heute.de/bundestag-debattiert-ueber-mikroplastik-36933906.html
http://www.sueddeutsche.de/wissen/mikroplastik-umweltgefahr-aus-dem-drogeriemarkt-1.2324544
http://www.taz.de/!153696/


 



Samstag, 17. Januar 2015

Artikel zu Mikroplastik und Munitionsaltlasten ( Zeitschrift Waterkant)

Im aktuellen Heft 4/2014 der nichtkommerziellen Umweltzeitschrift Waterkant (Quartalszeitschrift für "Umwelt + Mensch + Arbeit in der Nordseeregion") gibt es von Gerd Liebezeit einen Artikel zu Mikroplastik:
"Ein mas­siv unter­schätz­tes Pro­blem: Mikro­plas­tik in der mari­nen Umwelt - Letzt­lich lan­den alle Par­ti­kel im Meer".

Gerd Liebezeit war bis August 2013 Leiter der Arbeitsgruppe  Meereschemie des Institutes für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg. Er ist in Deutschland einer der führenden Wissenschaftler in Sachen Mikroplastik.

Das Heft ist online bestellbar unter http://www.waterkant.info/?page_id=652



Die Titelstory "Kampfstoff - frisch auf den Tisch" des Heftes betrifft eine andere, weniger sichtbare  Verschmutzung und Vermüllung der Meere. Der Koblen­zer For­scher Dr. Ste­fan Neh­ring warnt ein­dring­lich, dass die in Nord– und Ost­see ver­senk­ten Muni­ti­ons­alt­las­ten zuneh­mend ver­rot­ten und dass die in ihnen ent­hal­te­nen Gift­stoffe über die Fische letzt­lich Ver­brau­cher schä­di­gen könnten.

Der Artikel wird von der Zeitschrift kostenlos zum Download bereitsgestellt. Siehe dazu http://www.waterkant.info/?p=3576#more-3576







Bunt, vielseitig und bedrohlich (Artikel im Magazin sporttaucher)

Kam am 16.01.2015 als Mitteilung des Verbandes Deutscher Sporttaucher:


Bunt, vielseitig und bedrohlich
Plastik ist eine geniale Erfindung! Plastik ist universell formbar, mal hart und mal weich, vielseitig einsetzbar, aber auch leicht verfügbar und dazu noch preiswert. Unser Alltag ist voll von Plastik. Doch so vielseitig einsetzbar und so praktisch Kunststoffe für uns auch sind, so problematisch sind sie bei unsachgemäßer Entsorgung. 269.000 Tonnen Plastik schwimmen weltweit in den Ozeanen! Plastik ist auch in den Meeren sehr beständig und überaus langlebig. Bis zur völligen Zersetzung können 350 bis 400 Jahre vergehen. Plastikteile werden durch Wellenbewegung, Salzwasser und UV-Licht und nach Freisetzung der Weichmacher, die hormonell wirksame Chemikalien sind, spröde und immer weiter zerkleinert. Teilchen, die eine Größe von maximal 5 Millimetern haben, werden als Mikroplastik bezeichnet. Die kleinen Mikrokügelchen saugen quasi wie ein Schwamm Umweltschadstoffe auf. Sie werden dann von den Meeresorganismen mit Plankton verwechselt und gefressen. Dadurch gelangen sie in die Nahrungskette und steigen innerhalb dieser immer weiter auf, auch in die für den Menschen bestimmten Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Muscheln und Fische. Welche Langzeitschäden dabei entstehen, ist schwer abzuschätzen und ist bisher noch wenig erforscht worden.
Die bekannte tschechische PET-Art Künstlerin Veronika Richterová hat für den Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) e.V. ein großes Kunstwerk aus PET-Plastikflaschen angefertigt das in der Halle 3 am Stand B53 vom 17.01.2015 - 25.01.2015 auf der 46. Internationale Bootsausstellung Düsseldorf zu sehen ist. Es zeigt eine Nahrungskette vom kleinsten Plankton über filtrierende Organismen, bis hin zum Fisch und Pinguin. Neben den Plastikskulpturen wird am VDST Stand und auch in Halle 14, Stand B32 gezeigt wie viel Mikroplastik sich zum Beispiel in verschiedenen Bade- und Kosmetikprodukte als Zusatz befindet. Kommen Sie vorbei und schauen Sie, ob auch Ihr Duschgel Mikroplastik enthält.


Im Magazin sportaucher 1/2015 gibt es von Franz Brümmer/Christin Müller und Ralph O. Schill unter dem Titel "Bunt-vielseitig und bedrohlich, Plastik - über die Meer in die Nahrungskette" einen Artikel dazu. 

Man kann in dem Heft online blättern und es auch herabladen:

Deutscher Bundestag: Antrag „Freisetzung von Mikroplastik beenden“ von Bündnis 90/Die Grünen




Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 14.01.2015 einen Antrag an den Bundestag gestellt, in dem sie die Bundesregierung auffordert, die Freisetzung von Mikroplastik zu beenden.
Bisher ist der Antrag noch nicht behandelt worden.
 

Hier der Inhalt in Stichworten:
Sicherstellung einer geregelten Entsorgung für ungebundene Mikroplastikpartikel, vollständige Verhinderung einer Freisetzung in die Umwelt, Ausstieg aus der Verwendung von Mikroplastikteilchen in Kosmetika und Reinigungsmittel, regelmäßige Unterrichtung über Dialog-Ergebnisse mit der Wirtschaft, Intensivierung der Ressortforschungsaktivität zu den Mikroplastik-Mengen in der Umwelt sowie zu den Auswirkungen von Mikroplastik auf die natürliche Umwelt und die menschliche Gesundheit, Ausbau der Abwassertechnikforschung
Quelle: DIP, Dokumentations­- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge, Basisinformationen über den Vorgang
 
Der vollständige Antrag ist unter der Bundestag-Drucksache Nummer 18/3734 abzurufen:



Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beschäftigt sich nicht zu ersten Mal mit dem Thema Mikroplastik und wird dort aktiv. Am 08.10.2014 hatte die Fraktion eine Kleine Anfrage über "Erkenntnisse der Bundesregierung über Mengen, Verbleib und Auswirkungen von Mikroplastik"
an die Bunderegierung gestellt (BT-Drucksache 18/2780). Die Antwort der Bundesregierung findet man in der BT - Drucksache 18/2985 vom 27.10.2014.

Sonntag, 21. Dezember 2014

EU-Kommission beschließt strikteres Umweltzeichen u.a. gegen Mikroplastik in Kosmetika

Ein Verbot von Mikroplastik und die Verpflichtung auf nachhaltiges Palmöl sind die primären Neuerungen der Mitte Dezember in Kraft getretenen Regelungen des EU-Umweltzeichens. Diese gelten für Shampoos, Seifen und weitere Kosmetikartikel.

Die EU-Kommission hat darüber hinaus neue Nanomaterialen in die Verbotsliste für ökozertifizierte Kosmetika aufgenommen. .... Zusätzlich gibt es stärkere Auflagen für Verpackungen, sogenannte Sekundärverpackungen sind größtenteils verboten.

Die Unternehmen mit den Ökozeichen haben ein Jahr Zeit, um die erneuerten Regelungen von 2007 umzusetzen. Umweltverbände hatten von der EU-Kommission ein komplettes Verbot von Nanomaterialien gefordert.

Quelle und vollständige Veröffentlichung:
http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/chemie/2968-eu-kommission-beschliesst-strikteres-umweltzeichen-gegen-mikroplastik-in-kosmetika

Entscheidung der EU-Kommission (deutsch)

Samstag, 20. Dezember 2014

Mikroplastik im Meer: Biologen untersuchen Effekte auf Meerestiere




Meeresasseln scheiden gefressene Mikroplastik-Partikel unverdaut wieder aus. Das ergab eine Studie von Biologen des Nordseebüros am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die kürzlich in der Fachzeitschrift „Environmental Science and Technology“ erschienen ist. Die Studie bildet den Auftakt einer Reihe von Untersuchungen, um eine Gefährdungsmatrix zur Sensibilität verschiedenartiger Meereslebewesen gegenüber Mikroplastik-Verschmutzung zu erstellen.



Die gesamte Pressemitteilung ist unter folgendem Link zu finden:

In der Studie wird festgestellt, dass die untersuchten Tiere das ihnen verfütterte Mikroplastik unbeschadet wieder ausschieden und auch nach einer Beobachtungszeit von 6 Wochen keine Anzeichen von negativer Beeinflussung zeigten. Dabei wurde Kunststoff verfüttert, der nicht wie in der Natur oder im Meer an seiner Oberfläche verschiedene Schadstoffe aufgenommen hat. Deshalb erscheint mir folgender Satz besonders wichtig, um die Ergebnisse in Relation zu Vorgängen in der Natur zu werten. Ohne die Untersuchungen zu den Auswirkungen der Schadstoffe, die durch Organismen aufgenommen werden können, ist keine wirkliche Gefährdung durch Mikroplastik beurteilbar: …“Aber nicht nur der Ernährungstyp interessiert die Biologen bei ihren langfristigen Betrachtungen: „Wir wollen systematisch untersuchen, wie Lebensweise, Lebensraum, Physiologie und Anatomie von verschiedenen Meeresbewohnern die Aufnahme und Verwertung von Mikroplastik-Partikeln beeinflussen, um darauf aufbauend eine Gefährdungsmatrix für verschiedenste Organismentypen zu erstellen,“ sagt Lars Gutow. „Außerdem ist es wichtig, neben den von uns betrachteten physikalischen Effekten auch mögliche chemische (toxische) und biochemische Effekte zu überprüfen“, so sein Ausblick auf zukünftige Aufgaben…“

Angelika Heckhausen

><)))°>

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Unterschriften-Aktion gegen Mikroplastik in Kosmetika von Yves Rocher


Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat eine Unterschriften-Kampagne gestartet, in der der Kosmetik-Hersteller Yves Rocher  aufgefordert wird, kein Mikroplastik mehr in seinen Produkten zu verwenden und auf umweltfreundliche Zusatzstoffe umzustellen:

„Yves Rocher wirbt mit dem Slogan "Die Nr. 1 in Pflanzen-Kosmetik". Erschreckend, dass dann in vielen Yves-Rocher-Produkten Mikroplastik steckt. Alleine in sechs Produkten der aktuellen Weihnachtskollektion haben wir es entdeckt. Unsere Bitte, kein Mikroplastik mehr in den Produkten zu verwenden, hat Yves Rocher zunächst ignoriert. Plastik-Kosmetik als Pflanzen-Kosmetik zu verkaufen, heißt VerbraucherInnen an der Nase herumzuführen!

Fordern Sie Yves Rocher jetzt auf, den unnötigen Einsatz von umweltschädlichem Mikroplastik zu beenden!“
Und hier ist der Link zur Aktion:
Wir engagieren uns seit Jahren in der Internationalen Kampagne „Beat the Micro Bead“ und finden, dass diese BUND-Aktion ein guter Beitrag dazu ist.
Deshalb bitte mitmachen und unterschreiben!
 


><)))°>